Auf Grund seiner geographischen Lage in Europa hat sich Österreich zu einer entscheidenden Logistik-Drehscheibe mit exzellenter Infrastruktur entwickelt und rangiert unter den Top 10 der weltweiten Logistikstandorte. Die exportorientierte Wirtschaft des Landes mit den Branchenschwerpunkten Maschinenbau, Automotive, Chemische Industrie & Life Science, Elektronik, Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) bietet großes Potential für die Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Gemäß einer Studie1) des “KIG“ (Kompetenzzentrum Internet Gesellschaft) sind 28% des Wirtschaftswachstums direkt auf die IKT-Branche zurückzuführen. Big Data, IoT, M2M, AI, Smart Maintenance Logistik & Industrie 4.0, sind in den Unternehmen angekommen um Prozesse effizienter zu gestalten und in der Folge einen Mehrwert zu generieren. Laut einer PWC-Studie 2) erwarten österreichische Unternehmen bis 2020 einen Mehrumsatz von knapp 15 Milliarden € durch den Einsatz von Industrie 4.0 Lösungen. Die Unternehmen sind bestrebt bis zum Jahr 2020 eine unternehmensinterne Digitalisierung ihrer Wertschöpfungskette von 85% zu erreichen und dafür jährlich rund 3,8% ihres Jahresumsatzes in Industrie 4.0 Lösungen zu investieren.

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) hat zusammen mit dem Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie die Plattform „Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion“ gegründet. Hier findet ein aktiver Informationsaustausch zur Koordination gemeinsamer Ziele und Projekte statt, die der Sicherung des Produktionsstandortes Österreich dienen.

1) Quelle: https://www.kig.gv.at/entwicklungen/IKT-Strategie_Beitraege.pdf?67s3mn
2) Quelle: https://www.pwc.at/de/herausforderung/digitale-transformation/industrie-4-0-studie.html